125 Jahre Gartencenter Meier

Während unserer „Bildungsreise“ an die Giardina-Messe in Zürich, habe ich am Wettbewerb des Gartencenter Meier (Dürnten) zu ihrem 125 Jahre Jubiläum teilgenommen und habe mit Glück und der anscheinend guten Beschreibung meines Lieblingsplatzes einen der 25 Bäume der Sonderpreis Biodiversität (Meier’s Rootshow) gewonnen.

Vergangenen Freitag wurde, nach meiner Absprache mit der örtlichen Gartendenkmalpflege (der Park der Villa steht unter Schutz) und unserem Baumpfleger, eine schöne und schon recht grosse Winterlinde oder auch Herzblättrige Linde genannt (Tillia cordata) angeliefert. Sie soll eine abgestorbene Rotbuche ersetzten, deren Stammreste bei uns als Insektenhotel noch immer im Garten verweilt, bis wir sie aus Sicherheitsgründen entfernen müssen.

Am Abend vor der Anlieferung haben wir noch schweisstreibend ein, viel zu grosses, Pflanzloch gebuddelt und waren so bestens vorbereitet für unseren wunderschönen Neuzuwachs. Wir freuen uns schon jetzt auf hauseigenen Bio-Lindenblüten-Tee.

Auf diesem Weg möchten wir uns nochmals ganz herzlich beim Gartencenter Meier, den beiden sympathischen „Baum“-Männern und Meier’s Rootshow bedanken.

Grüsse
Nicole

Diebstahl!


Einen unverschämten, traurigen Diebstahl habe wir zu verzeichnen. Leider sind unsere schönen, lebensgrossen, Fischreiherfiguren aus unserem Park gestohlen worden.

Es ist wie immer bei solch Vorfällen einfach enttäuschend und schade das es Menschen gibt, die keinen Respekt gegenüber fremdem Eigentum haben und sich auf Kosten anderer auf unverschämte Art und Weise bereichern.

Hinzu kommt das solches Verhalten leider immer mehr dazu führt, das man alles mühsam einbetonieren, anketten, abschliessen und nicht mehr zugänglich machen wird. Und irgendwann auf solche Verschönerungen leider ganz verzichten wird.

Ich grüsse unsere Fischreiher wo immer sie jetzt stehen
Nicole

Dem Sommer entgegen…

Der Schnee des vorhergehenden Artikels ist schon lange Geschichte und in unserem Garten ist das Grün der Pflanzen geradezu explosionsartig heraus geschossen. Das schöne und warme Wetter ist natürlich wunderschön für Freizeitaktivitäten, aber Regen wäre nun doch langsam sehr wichtig für die Pflanzen. Der Boden ist sehr trocken und ohne Bewässerung geht es nicht mehr. Was bei einer altersschwachen Anlage nicht gerade einfach ist und die Reparatur zusätzlich Zeit benötigt, die leider nicht vorhanden ist.
Grüsse
Nicole

Technisch bedingte Pause

Aus verschiedenen Gründen gab es im Blog eine längere Pause. Ein Hauptgrund war eine grosse, technische Umstellung der digitalen Infrastruktur im ganzen Jakobsbrunnen.

Eine weiterer Grund war unser Umzug von der grossen Villa in das Kutscherhaus.

Doch nun sind die gröbsten Umstellungen durch und der Frühling kann kommen. Nun ja, das Wetter will noch nicht ganz und gerade ist die zweite Kältewelle so richtig gemein zu spüren.

Nach meinem Besuch der Giardina Messe in Zürich hat es mich letzten Freitag gepackt und ich habe schon mal die Lorbeerbäumchen aus unserem mobilen Treibhaus geholt, mit Stiefmütterchen und Osterglocken umpflanzt und vor dem Haupteingang aufgestellt. Fehler, weil viel zu früh und somit à la Christo mit selbst geklebten Luftpolsterfolie-Säcken etwas vor dem Frost geschützt, hoffentlich reicht das.

Grüsse
Nicole

Sturmschäden am Ahorn


Nach einer Sturmnacht mussten wir früh am nächsten Morgen die Strasse wieder von den grossen, abgerissen Ästen frei machen. Eine Woche später sind dann die Profis gekommen um den geschädigten Ahorn zu kontrollieren und die Schäden am Baum zu bearbeiten. Natürlich haben sie auch gleich noch die anderen Bäume kontrolliert und von Altholz befreit.
Dabei kam einiges an Schnittholz zusammen, das Patrick unser Gärtner aber gleich beseitigt und für die Grünabfuhr vorbereitet hat. Und so sind unsere wunderbaren Bäume wieder gepflegt und kontrolliert.Gartengrüsse
Nicole

Lauschiger Sitzplatz Teil 2

Mittlerweile ist die Nische mit dem kleinen Kiesplatz und der Steinbank fertig und hat sogar noch ein Upgrade in Form eines wunderschönen Steinguss-Pflanzgefässes aus England erhalten. In der Schale ist ein Rhododendron „Goldflimmer“ mit panaschierten Blättern und drei kleine weiss panaschierten Efeus. Nun fehlt nur noch die Hintergrundbepflanzung mit diversen Farnen und und anderen Schattenpflanzen.Gartengrüsse
Nicole

Sitzecke „Süd“

Schon länger bestand bei uns der Wunsch mehr romantische Sitzgelegenheiten in den Park einzufügen und mit dieser kleinen Sitzecke im Südteil des Geländes mache ich den ersten kleinen, zaghaften Schritt in diese Richtung.

Die Vorarbeit hat Patrick unser Gärtner schon vor einigen Jahren mit seiner schönen Idee mit der Holzstapel-Schlange in der Nähe des Zauns getan.(Fotoskizze für die Planung)
Für diesen schattigen Standort schien mir die historisierende Steinbank am geeignetsten, da witterungsbeständig und auch leicht mit einer Bürste zu reinigen.

Die kleine Ausbuchtung mit Rundkies für die Bank soll in runder Form angelegt werden, da alle Wege im äusseren Park in geschwungener Form gehalten sind. Was auf die Gestaltung von ca. 1873 zurück geht, der beginn des Jugendstils oder im Englischen Modern Style genannt, mit seiner floralen Ornamentik.

Bei der Bepflanzung werde ich es mit Farnen und diversen Bodendeckern für sehr schattigen Standort versuchen und dabei wohl etwas experimentieren müssen.

Grüsse
Nicole

Sitzecke und Gartenpflege

Es ist ein fantastischer Sommer um unter den grossen Bäumen Siesta zu machen, zu lesen oder einfach mit dem Laptop, am kühlenden Teich mit dem plätschernden Wasserfall, zu arbeiten.

Doch, auch wenn es wirklich zu heiss für mich ist, müssen die diversen Ecken unseres Garten gepflegt werden. Dass heisst Unkraut im Kies abbrennen, Rasen mähen wo der Roboter nicht hin kommt und die Beete säubern und Pflanzen schneiden.

So eine Ecke war diese Woche im Nordwesten des Grundstücks dran. Dabei habe ich auch gleich die Sitzecke umgestaltet und zwei Prototypen unserer fuchairs dort platziert.

Grüsse
Nicole

Mein Hori Hori

Sehr früh habe ich gelernt, dass gutes Werkzeug die Arbeit erleichtert und das Ergebnis meiner Bemühungen meist auch besser wird. Zu dieser Einstellung gibt es sicher auch gegenteilige Meinungen. Aber ich bin ganz einfach vernarrt in gute Tools für meine Tätigkeiten.

Immer wenn ich zu einem Herstellungsprozess oder einer Arbeit ein Werkzeug oder Hilfsmittel benötige, suche ich manchmal auch etwas länger nach dem geeignetsten und kaufe dann meist auch die hochwertigere Variante.So bin ich kürzlich auf das Hori Hori von Barebones gestossen. Der Name klingt schon exotisch und ist interessant. Es handelt sich dabei um ein multifunktionales Gartenwerkzeug, das in Japan verbreitet ist und nun langsam, dank Internet, in den Gärten rund um den Erdball Verwendung findet. Das japanische Wort „Hori“ heisst soviel wie „zum graben“ und Hori Hori ist eine Schallwortbildung aus dem grabenden Klang.

Es gibt unzählige Varianten des Hori Hori und natürlich auch sehr grosse Unterschiede in der Qualität und Ergonomie. Das Hori Hori von Barebones Living ist aber sicher eines, das sehr gutes Handling und Wertigkeit perfekt vereint.

Ich bekam aber auch schon mit Augenzwinkern zu hören, das sei ja eher ein „Buschmesser“. Und ja, es ist mit 33cm Gesamtlänge und 364g kein kleines, hübsches Tool für den Balkon – oder den kleinen Terrassengarten.

Da Barebones Living eigentlich vorerst nur in den USA ausliefert, brauchte es ein paar Mails bis ich es bei mir hatte. Es lief aber alles unkompliziert und sehr freundlich und vielleicht werden sie jetzt ja vermehrt nach Europa liefern.

Ich bin begeistert von meinem Hori Hori (-„Buschmesser“) von Barebones Living und im anschliessend Video spürt man auch die Begeisterung von Robert Workman, dem Gründer von BL und nimmt ihm ab, dass es wahrscheinlich auch sein Lieblings-Tool im Garten ist.

Dig Dig – Grüsse
Nicole

Biodiversität im Jakobsbrunnen

Eines der Projekte in diesem Jahr ist es weitere Nist- und Schlafplätze für Wildtiere in unserem Garten einzurichten.

Für die Igel habe ich in geschützen und ruhigen Ecken zwei Igelhäuser (von Andermatt Biogarten) aufgestellt. Die Hoffnung ist, dass die Igel nun die vielen Schnecken etwas dezimieren und sich bei uns wohl fühlen werden. Allerdings konnten wir bis jetzt noch keines dieser kleinen Stacheltiere entdecken und ich werde mich wohl mal mit Frau Erika Heller von der Igelstation Winterthur in Verbindung setzten müssen.Da wir im Sommer beim Eindunkeln immer wieder Fledermäuse bei der Jagd beobachten können habe ich an unserer Scheune nun zusätzlich einen Fledermauskasten montiert und im Innern, unter dem Dachbalken Jutesäcke aufgehängt in denen sich die Fledermäuse zum Schlafen aufhängen können. Diese einfache Idee und einige andere Tipps und nützliche Hinweise hat mir die sehr freundliche Biologin Jaqueline Schlosser vom Fledermausschutz Winterthur bei einer Besichtigung gegeben.Neben den beiden erwähnten Schlafstellen ist auch ein weiteres Vogelhaus für Kleinvögel wie Meisen oder Kleiber dazu gekommen. Es hängt mitten im Park an unserer wundervollen, grossen Hängebuche. Bei der Aufhängung habe ich darauf geachtet keine Nägel in den Baum schlagen zu müssen, sondern ich habe es mit einem Draht befestigt, den ich mit einem Gummischlauch ummantelt habe damit er nicht in die Rinde des Baums einschneiden kann.Am schönsten sind natürlich selbst entworfene und gebaute Nistplätze für die Tiere im Garten.
Aber für dieses Mal habe ich wunderschöne Varianten, die auch alle Vorgaben für ein artgerechte und gesunde Bauweise befolgen, beim Manufactum Online Shop bestellt. Mit der hochwertigen Verarbeitung und dem unkomplizierten Lieferservice war ich sehr zufrieden und kann den besonderen Shop mit seiner Philosophie für handwerklich hochwertige, ressourcenschonende, ökologische und sozialverträglich hergestellten Produkten gerne empfehlen.

Grüsse aus dem Garten
Nicole