Diebstahl!


Einen unverschämten, traurigen Diebstahl habe wir zu verzeichnen. Leider sind unsere schönen, lebensgrossen, Fischreiherfiguren aus unserem Park gestohlen worden.

Es ist wie immer bei solch Vorfällen einfach enttäuschend und schade das es Menschen gibt, die keinen Respekt gegenüber fremdem Eigentum haben und sich auf Kosten anderer auf unverschämte Art und Weise bereichern.

Hinzu kommt das solches Verhalten leider immer mehr dazu führt, das man alles mühsam einbetonieren, anketten, abschliessen und nicht mehr zugänglich machen wird. Und irgendwann auf solche Verschönerungen leider ganz verzichten wird.

Ich grüsse unsere Fischreiher wo immer sie jetzt stehen
Nicole

Impressionen aus dem Park

Unsere zwei Kraniche sind immer mal woanders im Park anzutreffen. Je nach dem wer die Beiden umplatziert ergibt sich daraus ein kleines Suchspiel.Die „Blaue Periode 1“ des Künstlers Patrick Kuhn.

Grüsse
Nicole

Bed & Breakfast mit WLAN für unsere Kohlmeisen

Das hübsche Vogelhäuschen, das ich 2015 gekauft hatte, brauchte unbedingt einen neuen Anstrich und da habe ich es auch gleich Digital etwas aufgerüstet.

Nun hat es WLAN und ist bei allen sozialen Netzwerken inklusive Airbnb registriert.

Nein, ist nur ein kleiner Wink mit dem Vogelhaus meinerseits zu dem ganzen Social Media-Hype.

Matthias wollte allerdings schon, hätte er die Zeit gehabt, eine Kamera mit WLAN-Verbindung einbauen und das ganze auch wirklich Digital real werden lassen. Vielleicht bei der nächsten Renovation und sonst sind die Kohlmeisen sicher nicht unglücklich über etwas Diskretion und Datenschutz.

Grüsse aus der Vogelwarte
Nicole

Advent, Advent die Laterne brennt

advent-laternen1klein2

Seit fünf Jahren zünde ich nun im Dezember echte Kerzen in den unterschiedlichsten Laternen an. Jeden Abend wird eine Laterne mehr aufgestellt oder aufgehängt, bis dann am Weihnachtsabend romantische 24 Laternen ein wunderschönes Licht in den Park zaubern.

Sie werden alle hübsch verteilt und es dauert immer eine Weile bis die Betrachter merken das es immer mehr werden und es einem Adventskalender gleich kommt.

Meine Idee beruht darauf, dass eine Laterne mit einer flackernden Kerze um ein vielfaches mehr Besinnlichkeit und Romantik ausstrahlt als eine elektrische Weihnachtsbeleuchtung. Und anscheinend sind in unserer Nachbarschaft auch andere dieser Meinung, denn seit ich die Laternen im Park aufstelle sind auch im Quartier einige schöne Laternen mit echten, flackernden Kerzen hinzu gekommen.

Den Aufwand, die Laternen im Vorfeld zu reinigen und die vielen Kerzen einzukaufen sowie dann jeden Abend die Kerzen zu entzünden und sie jeweils am Morgen wieder auszublasen, nehme ich gerne auf mich. Denn die herzlichen Rückmeldung aus der Nachbarschaft und den Bewohnern des Jakobsbrunnen bestätigen mich bei dieser romantischen „Mission“.

Laternen-Grüsse
Nicole

Von der marokkanischen Mosaiktisch-Ruine zum Unikat

Über die Jahre hatte sich unser, einst wunderschöner, marokkanische Mosaiktisch zu einem kleinen, traurigen Pionierpflanzen-Tummelfeld entwickelt und konnte nur noch mit einer dicken Tischdecke einigermassen stilvoll genutzt werden.mosaiktisch-alt640x425.1Vergangenen Dezember habe ich dann die Initiative ergriffen und mich zu einem einwöchigen Mosaikkurs bei Bruno Rodi in Konstanz angemeldet.

Nachdem Matthias und ich ein uns geeignetes Sujets ausgewählt und er es anschliessenden grafisch am Computer bearbeitet hatte, habe ich dann letzte Woche den Mosaikkurs absolviert um unsere Tischruine endlich wieder in neuem Glanz erscheinen zu lassen.

Das Sujet stammt ursprünglich von dem niederländischen Künstler M. C. Escher (1898 – 1972)  und trägt den Titel „Knots“ (1965). Der Künstler hat diverse Variationen der Knoten entworfen und davon Holzdrucke produziert.
knots-m.c.escher-original1965
Uns beiden gefallen die Arbeiten von M. C. Escher sehr gut. Ich habe mich in meinen Ausbildungsjahren schon einmal intensiv mit dem Werk von M. C. Escher beschäftigt und so schliesst sich hier für mich auch ein Knoten. Und weil es im Jakobsbrunnen viel um die digitale Entwicklung der Zukunft geht, war die Umsetzung in einer Pixelauflösung und zu guter Letzt in ein gerastertes Mosaik auch naheliegend.m.c.escher-tisch640x425
Während der Umsetzung sind einige Probleme aufgetaucht, die ich aber mit der fachkundigen Unterstützung von Bruno Rodi doch immer wieder meistern konnte. Das ganze Projekt war sehr ambitioniert, war es doch mein erstes Mosaik dass ich anfertigte und so musste ich dann noch zwei zusätzliche Tage in der Mosaikwerkstatt von Bruno anhängen um den Tisch zu vollenden.m.c.escher-tisch640x425.2
Es war recht anstrengend die rund 6300 Natursteine präzise nach der Vorlage einzusetzen, aber ich habe während des Arbeitsprozesses viel über Mosaike und im besonderen über das Rastermosaik gelernt. Es hat sehr viel Spass gemacht und der Tisch ist zum Schluss in etwa so teuer geworden wie wenn wir in der Schweiz einen marokkanischen Mosaiktisch dieser Grössen gekauft hätten. Nur unser Tisch ist allerdings ein Unikat und mit einem ganz persönlichen Erlebnis verbunden.

Ideen für weitere Mosaike sind während der Arbeit natürlich einige entstanden und mal sehen was vielleicht in der Zukunft noch alles entstehen wird.

Geknotete Grüsse
Nicole

„Magic Mushrooms“ am Teich

Die vielen kleinen Pilzchen stammen aus den geschickten Händen des Haushofmeisters.

Sie scheinen Halluzinogen zu sein, weil sie immer wieder an einem anderen Ort auftauchen. Einer Fata Morgana gleich sind sie Heute unter den Augen des steinernen Buddha plötzlich am Teich aufgetaucht.