Die Kastanienbäumchen

Die Kastanienbäumchen im Hof entwickeln sich prächtig wie auf dem Bild zu sehen ist. Noch unklar ist, ob die, von unserem Baumspezialisten fachgerecht angebrachten, Aufpfropfungen erfolgreich waren oder nicht. Die Rieslinge lagen bei uns möglicherweise schon etwas lange herum, bis sie angebracht werden konnten.
Notwendig sind diese Aufpfropfungen weil jede Kastanie zwar männliche und weibliche Blüten hervorbringt, allerdings mit einem zeitlichen Abstand von ein bis zwei Wochen. Deshalb können sich Kastanien nicht selbst befruchten sondern brauchen andere Kastanien im Umkreis von einigen hundert Metern, die zeitversetzt blühen. Und weil die hier in der Gegen rar sind, erhalten unsere Kastanien die alternative Sorte gleich quasi „eingebaut“.

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Drei Jahre Geduld ….

Vor drei Jahren haben wir im Gemüsegarten einige Spargelpflanzen gesetzt. Dieses Jahr gab es die erste Ernte. „Geduld bringt Spargeln“ wie der erfahrene Gärtner zu sagen pflegt 😉

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Endlich Sonne

Es waren ja alle so etwas von bereit: der Garten, der Park, der Haushofmeister und natürlich auch wir. Und was sich gestern bereits angedeutet hatte, ist heute nun endlich da: Die Wärme und das Licht der Sonne.

Entsprechend rasch ist die Temperatur im Pflanzenzelt gestiegen, auf über 30 °C. Das mag auch mit der, letzte Woche installierten neuen Klima Anlage zu tun haben. So oder so konnten wir heute die Isolationsschicht des Winterzelts entfernen und die Front des Zeltes öffnen. Dies ermöglicht einen guten Einblick in die „warme Stube“, die unsere kälteempfindlichen Aussenpflanzen in den vergangenen Monaten geschützt hat.

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Neue Mitbewohner im Hof

Seit heute hat der Jakobsbrunnen zwei neue „Mitbewohner“. Nein, die Rede ist nicht von den beiden Neuzuzügerinnen der WG im 2. Stock sondern von „Philemon“ und „Baucis“ de Betizac, den zwei Kastanienbäumen, die seit heute die beiden Plätze links und rechts des Brunnens im Hof innehaben.

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Nachdem unsere beiden gigantischen Rosskastanien nach dem Abbruch eines riesigen Astes aus Sicherheitsgründen im letzten Sommer entfernt werden mussten, haben jetzt zwei Edelkastanien der Sorte „Bouche de Betizac“ die beiden Plätze eingenommen. Gefunden haben wir die beiden dank der fachkundigen Beratung von Pavel Beco der uns durch sein enormes Fachwissen und die riesige Auswahl an Pflanzen auf seinem Hof auf dem Albisboden und in der etwas entfernt davon gelegenen Baumschule sehr beeindruckt hat.

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Damit ist die Sache allerdings noch nicht erledigt. Weil Kastanienbäume nicht selbstbefruchtend sind, ist es zwingend notwendig, dass immer zwei verschiedene Sorten nebeneinander gepflanzt werden. Zur Befruchtung der Sorte „Bouche de Betizac“, die mit besonders grossen Früchten brilliert und ausserdem gegen die Gallwespenplage resistent ist, hat sich offenbar die Sorte Brunella sehr gut bewährt. Deshalb werden wir, wenn es endlich wieder etwas wärmer wird, versuchen, je einen Brunella-Zweig auf die beiden Bäumchen aufzupfropfen. Die entsprechenden Rieslinge haben wir heute im Albisbodenhof ebenfalls gleich erhalten.

Die ersten Blumen sind da!

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Die ersten Blumen im Park kündigen den Frühling an, und auch wenn bei den Tulpen von Blüten noch nichts zu sehen ist, sind die Blätter dennoch bereits kräftig und vielversprechend aus dem Boden geschossen.

Und dieser Blog-Post markeirt quasi das Wiedererwachen des Gartenblogs, der im Zusammenhang mit der umfassenden Umstellung und Erweiterung des Servers im letzten Herbst und Winter leider zwischen Stuhl und Bank gefallen war. Gleichzeitig ist dies auch der erste Artikel, der direkt mit einem Smartphone fotografiert und publiziert worden ist. Da dies nun klappt wird so auch die Schwelle zum Publizieren noch etwas kleiner und die Posts damit hoffentlich wieder etwas häufiger und farbiger, genauso wie die Blumen im Park.

Willkommen!

Willkommen auf dem Jakobsbrunnen Gartenblog. Dieser Blog berichtet über einen der schönsten Gärten in Winterthur aus der Sicht des Haushofmeisters der dieses Kleinod hegt und pflegt.